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Wie du dich auf Reisen nicht als Tourist enttarnst

Wanderer, Entdecker, Reisender, Nervenkitzelsucher … Wir haben so viele Worte, um uns auf Reisen zu beschreiben. Lustigerweise vermeiden es die meisten von uns, uns selbst als Touristen zu beschreiben, obwohl wir genau das sind. Denn heutzutage ist das Wort „Tourist“ mit ein paar negativen Konnotationen verbunden. Nämlich dem Reisenden, der niemals von den ausgetretenen Pfaden abweicht und den Ort, den er besucht, nicht näher kennenlernen kann. Mein Ziel auf Reisen ist es, einen Ort so gut wie möglich wie einen Einheimischen zu erleben. Deshalb denke ich, dass, wenn du einen Ort nicht wie einen Touristen sehen willst, dein Bestes tun musst dich anzupassen, oder zumindest die Aufmerksamkeit nicht auf ich ziehst.

Wenn du versuchst zu verstehen, warum es nützlich sein kann auf Reisen nicht wie ein Tourist auszusehen, dann habe ich zwei Gründe für dich. Der erste ist aus Sicherheitsgründen, denn du willst dich sicher nicht selbst zum Ziel machen, indem du so aussiehst als wenn du den Ort nicht gut kennst. Der andere Grund ist, wie viel mehr du von einem Ort erkunden kannst, wenn du dich wie ein Einheimischer verhälst. Als jemand, der schon in mehreren von Touristen wimmelnden Städten gelebt hat, ist es schön Reisende zu treffen, die nicht in den Stereotyp Tourist passen und einen Ort auf einer intensiveren Ebene kennenlernen wollen. Und hier sind meine Gedanken, die du auf deiner nächsten Reise mitnehmen solltest.

Schaue dir an, was Einheimische tragen

Das heißt nicht, dass du dir gleich einen Sari kaufen solltest, sobald du in Indien landest. Es geht vielmehr darum  Sie sich einen Sari kaufen sollten, sobald Sie nach Indien kommen (obwohl Sie das können), es geht vielmehr darum, sich dem Dresscode der Menschen des Landes, welches du besuchst anzupassen. Wenn also die Frauen lange Hosen oder Röcke und Schals um den Hals tragen (zum Beispiel in Indien oder dem Nahen Osten), dann solltest du das auch tun. Wenn alle ein wenig aufgestylt sind (zum Beispiel wie in Italien oder Frankreich), oder Sneaker meidet, dann solltest du das auch tun. Einheimische schätzen diese Anpassung an ihre Bräuche und Kultur oft sehr, und dies ist eine großartige Möglichkeit, es von Anfang an richtig anzugehen. Sie werden dich vielleicht sogar zu einem Familienessen einladen, wenn du dich deren Kleiderordnung anpasst.

Tarne deine Kamera

Das Nikon-Logo auf deiner Schulter wird dich als Tourist enttarnen. Dies ist etwas, das viele von uns tun, ohne darüber nachzudenken – einschließlich mir! Ein Kameragurt ist jedoch wichtig – deshalb ersetzte diesen mit etwas nicht so plakativem, oder bedecke das Logo mit einem dunklen Klebeband. Je nachdem, wie oft du deine Kamera benutzt, empfehle ich auch eine leicht zugängliche Umhängetasche an der Hüfte in Betracht zu ziehen, in die du deine Kamera stecken kannst, wenn du diese nicht benutzt. So siehst du 50% weniger wie ein Tourist aus.

Falle nicht in eine Touristenfalle

Gürteltaschen, Wanderschuhe, sportliche Sandalen usw. sind alles Dinge, die dich sofort als Tourist ausgeben. Für manche Reisen sind diese natürlich essentiell und nicht etwas, das du einfach so hinterlassen kannst, aber versuche diese wo möglich zu vermeiden. Ein schönes Paar Lederstiefel und ein Paar elegante, schicke Sneaker sind eine Idee.

Im Zweifelsfall bedeckt halten

Reisen wie ein Einheimischer bedeutet keine unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Und ob du nun nachts durch die Straßen von Sydney oder die Souks von Marokko ziehst, ist es auf Reisen gut nicht aufzufallen. Sich bedeckt zu halten hilft auf jeden Fall.  Wenn ich Zweifel habe, was ich anziehen soll, entscheide ich mich dafür mich twas bedeckt zu halten – weiche Hosen, ein längeres Oberteil und ein Schal sind immer in meiner Tasche zu finden, wenn ich in eine unbekannte Gegend besuche.

Verstecke deine Karte

„Lass mich einfach kurz an der Ecke dieses turbulenten Straßenmarktes anhalten und auf der Karte nachschauen, wo wir sind!“  Wie oft hat jeder von uns das schon gemacht und sich unbewusst als Tourist enttarnt? Und natürlich, auch wenn es ab und zu nicht ungewöhnlich ist zu prüfen wo man hingeht, versuche so diskret wie möglich zu sein – schaue während des Mittagessens auf die Karte und lege diese beiseite, während du läufst, oder verwende alternativ dein Smartphone.

Lerne ein paar Wörter

Den Flug am Besten zu nutzen ist es ein paar Wörter und Redewendungen in der Landessprache zu lernen – wichtige Begrüßungen, Bitte und Danke sagen, usw. Dies ist ein großartiger Ausgangspunkt für deine Reise. Natürlich, je mehr du die Sprache sprechen kannst, desto besser, aber selbst mit wenigen Worten kannst du den Menschen zeigen, dass du diese respektierst und dich mit diesen verständigen möchtest. Und wasauchimmer du tust, verliere nicht den Überblick weil dich niemand verstehen kann. Halte durch, nutze Handgesten, denn neue Erfahrungen zu sammeln ist der Grund warum du auf Reisen gegangen bist, richtig?

Hast du noch weitere Tipps im Kopf? Hinterlasse mir doch einen Kommentar.

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