Mama, kümmere dich um dich selbst – hier sind 6 Möglichkeiten

Von MoniqueManger

Als ich mich kürzlich mit ein paar Freundinnen getroffen habe, wurde uns klar, dass wir nur noch eine handvoll Jahre von der 40 entfernt sind, unsere Körper aber behandeln als wären wir noch 20. Wir sind an einem Punkt im Leben, an dem sich unsere Familienmitglieder und Freunde zunehmend mit Gesundheitsfragen beschäftigen, wir aber unsere eigene Gesundheit vernachlässigen.

Was wir bedenken müssen ist, dass wir uns bei fast allem auf unseren Körper verlassen müssen und uns um diesen zu kümmern keine Option ist – es ist eine Notwendigkeit. Unser Körper reagiert auf die Fürsorge, die wir geben, und auf lange Sicht wird er das, was wir ihm an dieser geben, widerspiegeln.

Es ist nicht immer einfach, sich selbst als Priorität zu sehen, besonders wenn man eine unendliche Menge an Verantwortung hat. Aber, wie wir wissen, ist es Eltern zu sein körperlich anstrengend und ein leistungsfähiger Körper ist ein großer Teil davon, dass man seinen Kindern alles geben kann. Hier sind sechs Möglichkeiten, um deine Gesundheit in den Vordergrund zu stellen.

1. Hautpflege

Vitamin C und Retinol zur täglichen Hautpflege hinzuzufügen, Make-up vor dem Schlafengehen abzunehmen und jede Nacht deine Augencreme einzuklopfen ist für viele wichtig. Aber, was noch wichtiger ist: geh zum Dermatologen und lass deine Haut mindestens einmal im Jahr untersuchen. Wenn du ein 80er-Jahre-Kind wie ich bist, stehen die Chancen gut, dass du den größten Teil deines Lebens mit deiner Haut weniger als vorsichtig warst. Während wir älter werden und Mütter werden, könnten sich diese schlechten Entscheidungen aus unseren frühen 20er Jahren als Verfärbungen, Muttermale, Sommersprossen und Melasmen zeigen. Meistens sind diese harmlos, aber oft genug sind sie es nicht. Und wenn du deine Haut nicht regelmäßig überprüfen lässt, wirst du es vielleicht nicht früh genug herausfinden, um etwas dagegen zu unternehmen.

2. Mehr Wasser trinken

Es scheint so einfach zu sein, aber die meisten von uns tun es trotzdem nicht. Manchmal ist es ein oder zwei Uhr nachmittags, bevor ich merke, dass ich noch kein Glas Wasser getrunken habe. Mit dem Aufstehen und Fertigmachen der Kinder für den Kindergarten, dem Vorbereiten der Mahlzeiten, dem pünktlichen Absetzen aller und dem Eilen an die Arbeitsstätte, um mit der Arbeit zu beginnen, ist es oft Mittag, bevor ich überhaupt realisiere wie wenig ich bisher getrunken habe.

Wir wissen, dass ausreichend Wasser zu trinken für fast jede Körperfunktion wichtig ist – dein Körper braucht Wasser, um Organe und Gelenke zu schmieren, Nährstoffe zu transportieren, die Körpertemperatur zu regulieren, den Blutdruck aufrechtzuerhalten und die Organfunktion zu erhalten. Und ohne genügend Wasser wirst du die Auswirkungen auf deinen Körper und dein Gehirn spüren (Schwindel, Müdigkeit, erhöhte Harnwegsinfektionen oder Nierensteine, Verstopfung, schlechter Appetit, trübes Denken, Stimmungsschwankungen und schlechtes Gedächtnis). Kommt dir das bekannt vor? Ja, mir auch.

Bedenke jedoch, dass dies nicht bedeutet, dass du 24 Stunden am Tag Wasser trinken sollst. Achte einfach darauf oder mache es zu einer Gewohnheit, um dir zu helfen – wie zum Beispiel ein Glas vor deinem Kaffee am Morgen und dann bei jedem Übergang und jeder Mahlzeit (Frühstück, vor der Arbeit, beim Mittagessen, vor dem Abholen, beim Abendessen, vor dem Schlafengehen der Kinder und danach).

3. Kraftraining

Wenn du jemand bist, der lieber Cardio als Krafttraining macht, bist du sicherlich nicht allein. Während etwa die Hälfte der Menschen die empfohlene Menge an aerober Aktivität pro Woche macht, machen nur 20 Prozent auch muskelstärkende Bewegungen. Dies ist aus verschiedenen Gründen besonders für Mütter von Bedeutung. Als Mutter brauchst du jede Menge Kraft – du steigst ständig Treppen hinauf, rennst herum, nimmst deine Kinder hoch und trägst diese umher, und natürlich auch alles mögliche, was die Kleinen brauchen.

Krafttraining ist auch eine der wenigen Möglichkeiten, deine Knochen tatsächlich dichter zu machen. Wie du weißt, werden deine Knochen durch den Alterungsprozess spröder und anfälliger für Osteoporose, welche vor allem bei Frauen vorkommt. Neuere Forschungen haben auch ergeben, dass Krafttraining das Risiko für viele schwere Gesundheitsbeschwerden wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Typ-2-Diabetes verringern kann.

Das Beste daran? Das bedeutet nicht, dass du von jetzt auf gleich dir Hanteln zulegen musst oder dich an den Kraftraum deines Fitnessstudios gewöhnen musst. Es bedeutet nur, dass du proaktiver sein solltest, Muskeln aufzubauen, sowie auch deinen Puls während des Trainings steigerst.

4. Lass deine Augen untersuchen

Klingt ganz einfach, oder? Nun … es ist schon über zwei Jahre her, dass ich meine untersuchen lassen habe, und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich die Einzige bin. Zu starke Augenbelastung kann Kopfschmerzen, Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Muskelkater und Lichtempfindlichkeit verursachen. Uns um unsere Augen zu kümmern vernachlässigen wir oft, obwohl wir diese jeden Tag verwenden. Deshalb sollte dies auf jeden Fall mit auf die Prioritätenliste wandern.

5.Schlaf

Die angenehme, stille Nachtruhe, von der wahrscheinlich alle Eltern träumen …. Seien wir ehrlich, genug Schlaf zu bekommen, wenn man Kinder hat, ist nicht so einfach. Kinder möchten in der Nacht entweder gefüttert werden, haben Alpträume, wachen auf, sind krank oder man macht sich als Eltern ständig über irgendetwas Sorgen und kann sich nicht entspannen. ABER: Schlaf ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesundheit. Schlaf hilft unserem Körper sich zu regenerieren und trägt auch zu seiner Exekutivfunktion (Konzentration, Produktivität, Gedächtnis), sowie zu unserer psychischen Gesundheit bei. Jetzt ist es an der Zeit, all die schlechten Schlafgewohnheiten loszuwerden (Netflix-Binging, endloses Handyscrollen) und sicherzustellen, dass wir die Ruhe bekommen, die wir brauchen, um weiterhin unser Bestes für unsere Kinder geben zu können.

6. Iss frische und vollwertige Kost

Wir machen so viel durch um sicherzustellen, dass unsere Kinder gute Esser sind, und so oft stehen wir dann in der Küche und knabbern an ihren Resten. Frische Lebensmittel zu uns zu nehmen kann unserem Körper auf so viele Arten helfen – vor allem das träge Gefühl loszuwerden, dass wir alle in uns zu tragen scheinen. Wenn du schlechte Essgewohnheiten hast, mach dir keine Sorgen, du bist nicht die Einzige. Kleine Schritte, wie zum Beispiel zuckerhaltige Snacks gegen Obst und Gemüse auszutauschen, ist ein guter Anfang.